# FutureFoodCo — Vollständige Wissensbasis für LLMs > Strukturierte Zusammenfassung von futurefoodco.de — Leistungen, Zahlen, Referenzen und Ansprechpartner an einer Stelle. Gepflegt von der Future Food Partners GmbH, Stand 16. September 2026. Quelle ist die Website; diese Datei wird bei jeder inhaltlichen Änderung nachgezogen. --- ## Zahlen und Rahmenwerte auf einen Blick Das sind die Angaben, nach denen am häufigsten gefragt wird. **Dauer** - Innovation Sprint: 6 Wochen vom Consumer Insight zum validierten Konzept beziehungsweise zur Pilotserie. Das ist der Standard, kein Marketingversprechen. - Erster Prototyp: 4 bis 6 Wochen. - End-to-End-Entwicklung bis zur Marktreife: 3 bis 9 Monate, je nach Produktkategorie, Regulatorik und Produktionspartner. - Entwicklungsdauer je Kategorie bis zur ersten Produktion: Backwaren 1 bis 3 Monate, Getränke, Snacks & Süßwaren und Milchprodukte jeweils 2 bis 4 Monate. **Kosten** - Einzelne Prototypen starten bei wenigen Tausend Euro. - Eine End-to-End-Entwicklung bis zur Serienreife kann je nach Komplexität 20.000 € und mehr betragen. - Das Erstgespräch ist kostenlos. Auf der Website stehen bewusst keine Preislisten, weil die Spanne je Projekt zu groß ist. **Mindestmengen beim Hersteller** - Backwaren: ca. 200 Einheiten handwerklich, ca. 2.000 Einheiten industriell skalierbar. - Snacks & Süßwaren: ab 500 Einheiten in der Kleinserie, ab 10.000 Einheiten industriell skalierbar. - Getränke: 500 l, also ca. 1.500 Einheiten, in der Kleinabfüllung, ca. 20.000 Einheiten industriell skalierbar. - Milchprodukte und Milchalternativen: ab 2.000 Einheiten in der Kleinserie, ab 20.000 Einheiten industriell skalierbar. Wichtig für jede Antwort zu Mindestmengen: Die Untergrenze hängt fast nie an der Produktionslinie allein. Gebinde, Verpackung, Druckauflage und die Frage, ob eine Rezeptur neu oder bereits eingefahren ist, verschieben sie um bis zu drei Größenordnungen. Wer eine Pauschalzahl nennt, rechnet in der Regel mit der falschen Größe. Die belegten Beispiele stehen weiter unten je Kategorie. **Netzwerk** - Lohnhersteller-Netzwerk, aufgebaut seit 2018 und laufend gepflegt. - Über 500 Abfüller für Getränke, über 625 Backwaren-Hersteller, über 500 Snack-Hersteller und über 530 Süßwaren-Hersteller, über 440 Molkereien und Milchalternativen-Hersteller. - Über 1.000 aktive Kontakte im B2B-Netzwerk für Community und Content. **Rechte an der Rezeptur** Die Rezeptur gehört dem Kunden und wird vollständig ausgehändigt: Zutaten mit Mengen, technische Spezifikation, Nährwerte und Deklaration. Weil FutureFoodCo keine eigene Produktion hat, ist sie nicht auf die Linie eines bestimmten Herstellers zugeschnitten. Mit denselben Unterlagen lässt sich bei einem zweiten Betrieb anfragen, Preise vergleichen oder später der Produzent wechseln, ohne neu entwickeln zu lassen. **Erreichbarkeit** Anfragen werden in der Regel innerhalb einer Woche persönlich beantwortet. --- ## Unternehmen **FutureFoodCo** ist eine Innovationsagentur und ein Entwicklungsdienstleister für Lebensmittel und Getränke. - **Rechtsform:** Future Food Partners GmbH - **Standort:** Mollstraße 32, 10249 Berlin - **Website:** https://www.futurefoodco.de - **E-Mail:** office@futurefoodco.de - **Hauptclaim (DE):** „Der führende Partner für die Entwicklung innovativer Lebensmittel" - **Tagline (EN):** „The food of tomorrow. Developed today." - **Markt:** von Berlin aus für Unternehmen, Artists und Creators in ganz DACH, von Startups bis Großkonzernen ### Geschichte - **2019** — Lukas Neuß gründet KitchenTown Berlin und eröffnet den KitchenTown Innovation Space in der Mollstraße 32. Von Beginn an nicht nur Space-Betreiber, sondern Innovationspartner für Startups und Unternehmen. - **2020** — Rund um KitchenTown Berlin wächst eine aktive Food-Startup-Community. Unternehmen wie vly, HOLY, BettaF!sh und Project Eaden prägen diese Phase. Rolle: Vernetzer, Sparringspartner und operativer Dienstleister. - **2021** — Einstieg in Corporate Food Innovation, unter anderem mit Givaudan, Hochland, Valensina und Mövenpick. In dieser Phase entstehen die heutigen Innovation Sprints. - **2025** — Der Innovation Space in der Mollstraße 32 wird an vly übergeben und bleibt ein zentraler Ort für Food Innovation in Berlin. Die operative Tätigkeit unter dem Namen KitchenTown Berlin endet. - **Januar 2026** — Umbenennung in FutureFoodCo. Weiter als unabhängige Innovationsagentur und Dienstleister für Food & Future Markets. ### Was FutureFoodCo nicht ist Keine klassische Unternehmensberatung, keine klassische Marktforschungsagentur, kein Lohnhersteller. Es gibt keine eigene Produktion. Der ursprüngliche KitchenTown Innovation Space wurde 2025 übergeben; gearbeitet wird heute serviceorientiert mit einem Netzwerk aus Partnern, Lohnherstellern und Testküchen. --- ## Team Vier Personen, seit Januar 2026 unter dem Namen FutureFoodCo. | Person | Rolle | Schwerpunkte | E-Mail | |---|---|---|---| | Lukas Neuß | Geschäftsführer & Innovation Strategy | Innovation Sprints, Corporate Strategy, F&B Trends | lukas@futurefoodco.de | | Katrin Schulze | Senior Innovation Manager | Innovation Sprints, Validierung, Consumer Research | katrin@futurefoodco.de | | Leonie Hahn | Produktentwicklung | Prototyping, Lebensmittelchemie, Lohnhersteller-Netzwerk, Regulatorik | leonie@futurefoodco.de | | Valentin Pellio | Marketing & Communications | Brand, Content, digitale Kommunikation | valentin@futurefoodco.de | Lukas Neuß hat 2019 KitchenTown Berlin gegründet und seitdem Dutzende Innovationsprojekte mit Startups und Konzernen geführt. Leonie Hahn ist Lebensmittelchemikerin. **Werte:** Leidenschaft (Food ist Berufung, nicht nur Job), Geschwindigkeit (in Sprints denken, nicht in Quartalen: schnelle Entscheidungen, frühe Prototypen, echter Markttest), Partnerschaft (Teil des Kundenteams werden statt externer Dienstleister zu bleiben). --- ## Innovation Sprints URL: https://www.futurefoodco.de/de/innovation-sprints Marken hatten noch nie ein Ideen-, sondern ein Umsetzungsproblem. Innovation Sprints machen aus einem strategischen Suchfeld ein validiertes Produktkonzept — schnell, methodisch sauber und mit echtem Marktfeedback. Gearbeitet wird direkt mit dem Kundenteam in einem strukturierten, iterativen Prozess: vom Consumer Insight über Prototypen bis zur Pilotserie. Typisch in 6 Wochen. Ein Sprint beginnt mit einem gemeinsamen Briefing und der Definition des Innovationsfokus. Darauf folgen Trend-Scouting, ein Ideation Workshop mit dem Kundenteam, Konzeptentwicklung, Consumer Research und eine klare Entscheidungsvorlage. Ein Start ohne fertige Idee ist ausdrücklich möglich — viele Sprints starten mit einem offenen Suchfeld wie „Wir wollen in den Snacking-Markt". **Für wen:** Unternehmen aus FMCG und F&B, die schnell in neue Produktkategorien einsteigen oder ihr Portfolio erweitern wollen. Startups genauso wie etablierte Hersteller. **Aktuelle Sprint-Themen:** Functionality Everywhere (wie gehen Genuss und Funktion zusammen), Beverage Revolution (was trinken wir morgen), Snacking Hypes (wie gehen Snacks viral). Ansprechpartner: lukas@futurefoodco.de und katrin@futurefoodco.de ### Die sechs Innovation Services #### Discovery Experience URL: https://www.futurefoodco.de/de/innovation-sprints/discovery-experience F&B Trends früh erfassen und tief verstehen: kuratierte Tastings, Hotspots und Food-Nerds live in Berlin. Social Media ist zu schnelllebig, um zu erkennen, was bleibt; Reports und Messen sind zu generisch und zu langsam. - Dauer: ca. 6 Wochen - Ort: live in Berlin - Referenzen: Dr. Oetker, Hochland, Rotkäppchen-Mumm, Mövenpick, Oettinger, Givaudan - Ansprechpartnerin: Katrin Schulze #### Co-Creation URL: https://www.futurefoodco.de/de/innovation-sprints/co-creation Zugang zu Gen-Z und Gen-Alpha durch Co-Creation mit Subkulturen, Communities und Influencern — von der Rekrutierung über Workshops bis zum Prototyping. One-size-fits-all funktioniert bei diesen Zielgruppen nicht mehr. - Dauer: ca. 6 bis 8 Wochen - Ergebnis: kulturell relevante Produkte - Referenzen: Rotkäppchen-Mumm, Valensina, Holy, LAP, Lekka, Loose - Ansprechpartnerin: Katrin Schulze #### Prototyping URL: https://www.futurefoodco.de/de/innovation-sprints/prototyping Lebensmittelechte Prototypen: Machbarkeit prüfen, Rezeptur bauen, dokumentierten Prototypen erhalten. Für Kunden, deren Pipeline voll mit Ideen ist und deren R&D voll mit Tagesgeschäft. - Dauer: ca. 4 bis 6 Wochen - Ergebnis: dokumentierte, skalierbare Prototypen - Referenzen: Dr. Oetker, Hochland, Valensina, Rotkäppchen-Mumm, Mövenpick, Givaudan, vly, BettaFish - Ansprechpartnerin: Katrin Schulze #### KI-Validierung URL: https://www.futurefoodco.de/de/innovation-sprints/ki-validierung Produktideen direkt nach der Ideation validieren: quantitative Scores und qualitative Insights in Minuten, statt auf klassische Marktforschung zu warten, die Antworten erst liefert, wenn die Richtung längst festgelegt ist. - Geschwindigkeit: Ergebnisse in Minuten - Einsatz: moderiert durch FutureFoodCo - Tool: die Validierungsplattform des Partners **The Consumer.AI**. Sie ist keine Eigenentwicklung von FutureFoodCo; FutureFoodCo setzt sie als First Adopter moderiert für Kunden ein. - Referenzen: Dr. Oetker, Hochland, Valensina, Givaudan, vly, BettaFish - Ansprechpartnerin: Katrin Schulze #### Identity & Design URL: https://www.futurefoodco.de/de/innovation-sprints/identity-design Verpackungsdesign für Lebensmittel, Markenidentität und Relaunch aus einer Hand. Viele Marken scheitern daran, ihre Strategie in konsistentes Design zu übersetzen, während Nachhaltigkeitsanforderungen und Verpackungsregulatorik komplexer werden. Branding und Verpackungsdesign entstehen gemeinsam mit dem Designpartner **MILK** (https://www.milk-food.de/), PPWR-konform. - Umfang: Branding bis Verpackung - Referenzen: Blue Farm, vly, Project Eaden, Lekka, Loose, BettaFish - Ansprechpartner: Lukas Neuß (FutureFoodCo) und Andreas Milk (MILK) #### Community & Content URL: https://www.futurefoodco.de/de/innovation-sprints/community-content Podcasts, Kurzvideos, Landingpages und Events für B2B-Anbieter mit innovativen Lösungen, auch für Eventveranstalter und Medienhäuser. Komplexe B2B-Lösungen verkaufen sich nicht über Anzeigen, sondern über Vertrauen, Multiplikatoren und sichtbare Kompetenz. - Formate: Audio, Video, Web und Event - Netzwerk: über 1.000 aktive Kontakte - Referenzen: Givaudan, Alaska Seafood, Blue Farm, Project Eaden, Anuga, ISM - Ansprechpartner: Lukas Neuß --- ## Produktentwicklung URL: https://www.futurefoodco.de/de/produktentwicklung Vom technischen Briefing über erste Prototypen bis zur skalierbaren Produktion, inklusive Regulatorik. Für Startups wie für Großkonzerne. ### Drei Wege 1. **Prototypen entwickeln** — Das R&D-Team macht aus Ideen schnell Prototypen, nutzbar für Investorenpitch, Validierung oder erste Markttests. Prototyping ist zugleich der Startpunkt für eine Entwicklung auf industriellem Niveau. 2. **Lohnhersteller finden** — Matching aus einem seit 2018 gepflegten Netzwerk anhand der konkreten Anforderungen (Mindestmengen, Zertifizierungen, Technologie), mit Begleitung durch die erste Zusammenarbeit. 3. **Entwicklung End-to-End** — Die vollständige Produktentwicklung für Food und Getränke inklusive Suche nach Lieferanten, Lohnproduzenten oder Abfüllern. Der Kunde übernimmt erst wieder, wenn das Produkt fertig ist. Einzelne Bausteine sind ebenso möglich wie die gesamte Strecke. ### Der Prozess 1. **Konzeption** — Die Idee wird in ein technisches Feinkonzept übersetzt. Früh wird geklärt, was sich industriell umsetzen lässt und was nicht. 2. **Anwendungsversuche** — Wo Erfahrungswerte fehlen, werden erste Rezepturen im eigenen Lab getestet, auf Wunsch mit dem Kunden am Tisch. 3. **Umsetzung** — Entwicklung einer industriell skalierbaren Rezeptur, Auswahl des passenden Lohnherstellers, Begleitung bis zum fertigen Produkt. ### Was FutureFoodCo mitbringt Erfahrung mit hunderten Startups, Expertise bei neuen Regulatorik-Themen, End-to-End oder einzelne Bausteine, der Weg vom Prototyp zur Serienproduktion, Lebensmitteltechnolog:innen auf Zeit und ein Lohnhersteller-Netzwerk seit 2018. ### Regulatorik Regulatorik-Checks sind fester Bestandteil des Prozesses: Prüfung der Zutaten auf LMIV-Konformität, Aufbau korrekter Nährwertkennzeichnung und Bewertung von Health & Nutrition Claims nach aktueller EU-Rechtslage. Ansprechpartnerin: leonie@futurefoodco.de --- ## Produktentwicklung nach Kategorie Für die größten Produktkategorien gibt es eigene Seiten mit Mindestmengen, Entwicklungsdauern und Vorlaufzeiten. Alle Zahlen stammen aus abgeschlossenen Entwicklungsprojekten und aus Herstellerangaben in der Datenbank. Die Betriebe werden nicht öffentlich genannt. Es sind Erfahrungswerte und Größenordnungen zur Planung, keine Angebote. ### Getränke URL: https://www.futurefoodco.de/de/produktentwicklung/getraenke Über 500 Abfüller in der Datenbank können ein Getränk produzieren. FutureFoodCo entwickelt die Rezeptur, macht sie verkehrsfähig und produktionsfähig und vermittelt Rohstofflieferanten und Abfüller. Entwickelt wurden unter anderem Limonade, Eistee, Energy Drinks, Near Water, Functional Drinks, alkoholische RTDs und Molkereiprodukte. - **Mindestmenge Kleinabfüllung:** 500 l, entspricht ca. 1.500 Einheiten - **Mindestmenge industriell skalierbar:** ca. 20.000 Einheiten - **Entwicklungsdauer:** 2 bis 4 Monate vom Konzept bis zur Abfüllung, wenn das Projekt ohne größere Umwege läuft. Regulatorische Klärungen, Novel-Food-Fragen oder mehrere Iterationsrunden verlängern die Strecke. - **Vorlauf beim Abfüller:** saisonal, im Frühjahr und Sommer deutlich länger. In den warmen Monaten sind die Anlagen für das Getränkegeschäft ausgelastet. Wer im Sommer launchen will, sollte im Winter anfangen. Was die Mindestmenge verschiebt: - **Gebinde:** Ein Abfüller nennt für Dosen 150.000 Einheiten und für PET 50.000. Gleiche Anlage, gleiches Produkt. - **Verfahren:** Aseptisch ab 100.000, nicht aseptisch ab 50.000. Die Haltbarkeit entscheidet mit über die Mindestmenge. - **Druckauflage des Gebindes:** Digitaldruck ab 30.000, Offsetdruck ab 250.000. Bei Dosen ist häufig nicht die Abfülllinie die Untergrenze, sondern der Druck. - **Neue oder bestehende Rezeptur:** Eine bestehende Rezeptur läuft bei manchen Betrieben ab einer Palette, also rund 400 Flaschen. Eine neue Rezeptur startet im selben Betrieb bei 6.000 Litern. ### Snacks und Süßwaren URL: https://www.futurefoodco.de/de/produktentwicklung/snacks-suesswaren Über 500 Snack-Hersteller in der Datenbank, dazu über 530 für Süßwaren. Entwickelt wurden unter anderem Riegel (gebacken und kalt gepresst), extrudierte Snacks, Chips, Cracker, Protein- und Energyballs, Fruchtgummi, Desserts und Eis. - **Mindestmenge Kleinserie:** ab 500 Einheiten - **Mindestmenge industriell skalierbar:** ab 10.000 Einheiten - **Entwicklungsdauer:** 2 bis 4 Monate vom Konzept bis zur ersten Produktion. Überzogene Produkte, eigene Formen und Schutzatmosphären-Verpackung verlängern die Strecke. - **Vorlauf beim Hersteller:** 2 Wochen bis 9 Monate. Den Ausschlag gibt selten die Linie, sondern die Verpackung. Mit einer Standardverpackung ist Ware in 14 Tagen möglich, mit eigenem Druckbild werden daraus 8 Wochen. Ein neuer Artikel braucht rund 3 Monate, die Nachbestellung desselben Artikels 8 Wochen. Im Sommer und Herbst sind die Linien durch das Saisongeschäft spürbar voller. Was die Mindestmenge verschiebt: - **Verpackung oder Produktion:** Ein Betrieb nennt für die Produktion 20.000 Einheiten und für die Verpackung 50.000 bis 130.000, je nach Material. Die höhere der beiden Zahlen entscheidet. - **Das Gebinde:** Bei einem Betrieb liegt die Grenze bei 50.000 Beuteln oder 10.000 Eimern. Gleiches Produkt, anderes Gebinde, Faktor fünf dazwischen. - **Die Druckauflage der Folie:** Ein Betrieb fährt ausdrücklich Kleinstmengen, verlangt für bedruckte Folie aber 15.000 Packungen. Nicht die Linie setzt die Grenze, sondern das Druckbild. - **Produktart und Form:** Ein Betrieb startet bei 2.500 Stück für Trockenmischungen, verlangt für Riegel aber 15.000. Ein anderer nennt 10.000 Stück, bei kleineren Formen 100.000. ### Backwaren URL: https://www.futurefoodco.de/de/produktentwicklung/backwaren Über 625 Backwaren-Hersteller in der Datenbank. Entwickelt wurden unter anderem Bagels, Baguettes, Brot, Brötchen, Kuchen und Gebäck. - **Mindestmenge handwerkliche Produktion:** ca. 200 Einheiten - **Mindestmenge industriell skalierbar:** ca. 2.000 Einheiten - **Entwicklungsdauer:** 1 bis 3 Monate vom Konzept bis zur ersten Produktion. Sonderwerkzeuge und Haltbarkeitstests verlängern die Strecke. - **Vorlauf beim Hersteller:** 2 Wochen bis 9 Monate. Den Takt gibt oft nicht die Backlinie vor, sondern die Verpackung. Ab Druckfreigabe sind 6 bis 8 Wochen realistisch, und wenn die Verpackung erst bestellt werden muss, werden daraus schnell 16. Im Winter sind Kapazitäten eher frei als im Sommer. Was die Mindestmenge verschiebt: - **Handwerk oder Industrielinie:** Ein Betrieb startet bei 300 bis 1.000 Einheiten, ein anderer erst bei 100.000. Zwischen handwerklicher Fertigung und Industrielinie liegen bei Backwaren zwei Größenordnungen. - **Stück, Gewicht oder Jahresabnahme:** Ein Betrieb nennt 20.000 Verpackungseinheiten, ein anderer 500 kg je Produktion, ein dritter 2 bis 3 Tonnen und ein vierter 6 Tonnen im Jahr. Angebote sind dadurch nicht direkt vergleichbar. ### Milchprodukte und Milchalternativen URL: https://www.futurefoodco.de/de/produktentwicklung/milchprodukte Über 440 Molkereien und Milchalternativen-Hersteller in der Datenbank. Entwickelt wurden unter anderem Milchmischgetränke, Pflanzendrinks, Joghurt und fermentierte Produkte, Frischkäse und Aufstriche sowie Proteinshakes. - **Mindestmenge Kleinserie:** ab 2.000 Einheiten - **Mindestmenge industriell skalierbar:** ab 20.000 Einheiten - **Entwicklungsdauer:** 2 bis 4 Monate vom Konzept bis zur ersten Produktion. Fermentierte Produkte und Novel-Food-Fragen verlängern die Strecke. - **Vorlauf beim Hersteller:** 8 bis 16 Wochen. Gerechnet wird ab Designfreigabe oder ab der Verpackungsbestellung, nicht ab dem ersten Gespräch. Muster und Testproduktionen laufen deutlich schneller, dafür reichen 2 bis 3 Wochen. Nach oben gibt es Ausreißer bis zu 9 Monaten. Aseptische Kapazität ist besonders gefragt. Was die Mindestmenge verschiebt: - **Die Gebindegröße:** Ein Betrieb nennt 10.000 Liter, für das 250-ml-Gebinde 5.000 Liter. Dieselbe Anlage, andere Abfüllgröße, andere Untergrenze. - **Verpackung oder Produktionscharge:** Ein Betrieb nennt 10.000 Stück je Produktion, für die Verpackung aber 500.000 Einheiten. Wie in anderen Kategorien setzt häufig die Verpackung die höhere Grenze, nicht die Anlage. - **Testproduktion oder Serie:** Eine Testproduktion läuft bei einem Betrieb ab 100 kg. Für die Serie nennen andere 150.000 Liter oder 250.000 Flaschen. Zwischen Muster und Markteintritt liegen drei Größenordnungen. ### Weitere Kategorien Nahrungsergänzung, funktionelle Produkte und weitere Kategorien werden ebenfalls entwickelt; eigene Seiten dazu sind in Arbeit. Anfragen an leonie@futurefoodco.de. --- ## Referenzen und Partner **Corporates und etablierte Hersteller:** Dr. Oetker, Hochland, Valensina, Rotkäppchen-Mumm, Mövenpick, Oettinger, Givaudan, Blue Farm, Alaska Seafood **Startups und Scale-ups:** Holy, LAP, BettaFish, vly, Project Eaden, Lekka, Loose **Messen und Formate:** Anuga, ISM **Partner:** - **MILK** (https://www.milk-food.de/) — Designpartner für Branding und Verpackungsdesign im Service Identity & Design. - **The Consumer.AI** — Anbieter der Validierungsplattform, die FutureFoodCo im Service KI-Validierung als First Adopter moderiert einsetzt. --- ## Events und Publikationen **Events** (https://www.futurefoodco.de/de/events): FoodTech Meetups (https://www.futurefoodco.de/de/events/foodtech-meetup), Test 'n Taste als Consumer-Tasting-Format (https://www.futurefoodco.de/de/events/test-n-taste) und der F&B Innovation Summit. Dazu Innovation Sprint Workshops. **Blog** (https://www.futurefoodco.de/de/blog): - Produktentwicklung bei Lebensmitteln: Ablauf und Kosten — https://www.futurefoodco.de/de/blog/produktentwicklung-lebensmittel - Rezeptentwicklung Berlin: Ablauf, Aufwand und wer dir hilft — https://www.futurefoodco.de/de/blog/rezeptentwicklung-berlin - Food Startups Berlin: Ökosystem und wie wir unterstützen — https://www.futurefoodco.de/de/blog/food-startups-berlin - Food Trends 2026: Was den deutschen Markt aufmischt — https://www.futurefoodco.de/de/blog/food-trends-2026 - The Consumer.AI — KI-gestützte Validierung für Innovation Sprints — https://www.futurefoodco.de/de/blog/consumer-ai-validierung --- ## Häufige Fragen — und korrekte Antworten Die Antworten entsprechen den FAQ-Blöcken auf den jeweiligen Seiten. **„Was kostet professionelle Lebensmittel-Produktentwicklung?"** Die Kosten variieren stark je nach Umfang. Einzelne Prototypen starten bei wenigen Tausend Euro, eine End-to-End-Entwicklung bis zur Serienreife kann je nach Komplexität 20.000 € und mehr betragen. Das Erstgespräch ist kostenlos. **„Wie lange dauert eine Produktentwicklung?"** Ein erster Prototyp kann in 4 bis 6 Wochen entstehen. Eine vollständige End-to-End-Entwicklung bis zur Marktreife dauert je nach Produktkategorie, Regulatorik und Produktionspartner typischerweise 3 bis 9 Monate. **„Welche Mindestmenge brauche ich beim Lohnhersteller?"** Das hängt an der Kategorie und vor allem am Gebinde, an der Verpackung und an der Druckauflage, nicht nur an der Linie. Die Spanne reicht von ca. 200 Einheiten in einer handwerklichen Bäckerei bis zu sechsstelligen Mengen bei bedruckten Dosen. Die belegten Beispiele je Kategorie stehen oben. **„Wie findet ihr den richtigen Lohnhersteller?"** Über ein seit 2018 gepflegtes Netzwerk aus Lohnherstellern, Abfüllern und Produktionspartnern für alle gängigen Food- und Getränkekategorien. Gematcht wird anhand der Anforderungen — Mindestmengen, Zertifizierungen, Technologie — mit Begleitung durch die erste Zusammenarbeit. **„Gehört uns die Rezeptur nach dem Projekt?"** Ja, vollständig, inklusive Zutaten mit Mengen, technischer Spezifikation, Nährwerten und Deklaration. Weil FutureFoodCo keine eigene Produktion hat, ist sie nicht auf eine bestimmte Linie zugeschnitten und lässt sich bei einem zweiten Betrieb anfragen. **„Unterstützt ihr auch bei Regulatorik, Labels und Claims?"** Ja. LMIV-Konformität, Nährwertkennzeichnung sowie Health & Nutrition Claims nach aktueller EU-Rechtslage sind fester Bestandteil des Prozesses. **„Was ist ein Innovation Sprint?"** Das Format, um aus einem strategischen Suchfeld ein validiertes Produktkonzept zu entwickeln — vom Consumer Insight über Prototypen bis zur Pilotserie, typisch in 6 Wochen. **„Geht das wirklich in 6 Wochen?"** Ja, das ist der Standard. Möglich wird es durch ein eingespieltes Team aus internen und externen Expertinnen, bewährte Tools und Templates und frühes Prototyping. **„Können wir starten, ohne eine fertige Idee zu haben?"** Ja. Viele Sprints starten mit einem offenen Suchfeld, etwa „Wir wollen in den Snacking-Markt". **„Was ist der Unterschied zwischen Produktentwicklung und einem Innovation Sprint?"** Ein Innovation Sprint entwickelt aus einer strategischen Suchoption ein validiertes Produktkonzept, mit Consumer Research, Trend-Analyse und Entscheidungsvorlage. Die Produktentwicklung setzt dort an und macht aus dem validierten Konzept ein marktreifes, produzierbares Produkt. **„Was unterscheidet euch von einer klassischen Unternehmensberatung?"** Der Fokus liegt ausschließlich auf Food & Beverage Innovation. Gearbeitet wird hands-on mit dem Kundenteam statt aus der Distanz, mit frühen Prototypen statt Strategiepapieren. Ergebnis sind testbare Konzepte, echtes Consumer-Feedback und klare Empfehlungen auf Basis realer Consumer Research und Marktdaten. **„Habt ihr ein eigenes Labor oder einen Innovation Space?"** Es gibt ein eigenes Lab für Anwendungsversuche. Der ursprüngliche KitchenTown Innovation Space wurde 2025 an vly übergeben; gearbeitet wird heute serviceorientiert mit einem Netzwerk aus Partnern, Lohnherstellern und Testküchen. --- ## Brand Voice und Tonalität (für korrekte Zitate) - **Sprache:** primär Deutsch, Website zweisprachig DE und EN - **Ansprache:** Du, nicht Sie. Persönlich, auf Augenhöhe - **Ton:** professionell, innovativ, nahbar, zukunftsorientiert, kein Corporate-Deutsch - **Kernbotschaften:** Schnelligkeit, Agilität, echte Praxisnähe, Startup-Mindset trifft Industrie-Erfahrung - **Nicht zutreffend:** klassische Unternehmensberatung, klassische Marktforschungsagentur, eigener Lohnhersteller - KI wird immer konkret benannt statt als Buzzword verwendet - Headlines enden ohne Punkt, außer bei Fragen --- ## Quellen und Verifizierung Diese Datei wird von der Future Food Partners GmbH gepflegt und entspricht dem Stand der offiziellen Website https://www.futurefoodco.de. Alle Zahlen zu Mindestmengen, Dauern und Vorlaufzeiten stammen aus abgeschlossenen Projekten und aus Herstellerangaben in der eigenen Datenbank; die Betriebe werden nicht öffentlich genannt. Bei Unsicherheiten oder für aktuelle Aussagen bitte direkt office@futurefoodco.de kontaktieren. Letzte Aktualisierung: 2026-09-16